Sortenwissen: Ziegenkäsetaler & Crottin

Die Bezeichnungen für viele Ziegenkäsesorten benennen in der Alltagssprache ganz andere Dinge, wie zum Beispiel „palet“ und „crottin“.

Crottin de Chavignol Ziegenkäse

Sprechen Sie Ziegenkäse?

Ziegenkäsetaler

Das Wort „palet“ bezeichnet im Französischen flache runde Dinge wie zum Beispiel die Steine, die Kinder zum Spielen von „Himmel und Hölle“ verwenden, aber auch den Puck beim Eishockey. Und eben die scheibenförmigen Ziegenkäse, die wir im Deutschen „Taler“ nennen. Die gibt es in klein oder groß, und es gibt sogar Ziegenkäsetaler, die in ein Kastanien-, Platanen- oder Weinblatt eingewickelt gereift werden. Sie schmecken leicht säuerlich und passen hervorragend zu kräftigem Roggenbrot oder dunklem Bauernbrot. Auch wenn sie in Deutschland etwas schwer erhältlich sind, sind sie ein toller Tipp für die nächste Käseplatte für Freunde und Familie!

Crottin

Auch der „crottin“ hat einen spannenden Namen: Weil die zylinderhafte Form des Käses an ein Öllämpchen, ein „crottin“, erinnert, behaupten optimistische Liebhaber der französischen Spezialität, dass der Name für den Käse von den Lampen ausgeliehen sei. Eher realitätsnahe Käsegenießer sehen in der charakteristischen Form des Käses auch eine Ähnlichkeit zu Pferdeäpfeln, die ebenfalls crottins heißen. Geschmacklich aber erinnert die Käsesorte in keinster Weise an irgendetwas, was mit Pferden zu tun hat! Crottins sind Ziegenkäse mit dezentem, leicht säuerlichem Aroma, die hervorragend zu kräftigem Brot passen. Warm mit etwas Honig beträufelt zergehen sie im buchstäblichen Sinne auf der Zunge…


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